Die FPZ-Therapie für Hüfte und Knie richtet sich an Menschen mit Arthrose oder anderen Beschwerden im Hüft- oder Kniegelenk. Das Programm, bei FPZ HüfteKnieTherapie genannt, verbindet gezielte Kräftigung mit funktionellem Training. AMILU bietet es als offizielles FPZ-Therapiezentrum am Holzweg 14 an; ein FPZ-Therapiezentrum besteht in Oberursel seit September 2018.
Wie läuft die FPZ-Therapie für Hüfte und Knie ab?
Das Programm folgt einem festen Plan mit typischerweise 24 Einheiten in etwa drei Monaten. Trainiert wird an Geräten im Haus und mit Kraft- und Funktionsübungen zu Hause, ergänzt durch einen Online-Kurs, der Wissen rund um Ihre Beschwerden vermittelt.
Die FPZ-Therapie ist kein Heilmittel und lässt sich daher nicht über eine Verordnung für Krankengymnastik abrechnen. Viele Krankenkassen geben über eigene Verträge einen Zuschuss, und ob Ihre Kasse dazugehört, zeigt vorab der FPZ-Therapie-Check. Ohne Zuschuss zahlen Sie das Programm selbst.
Was ist das Ziel der Therapie?
Ziel ist, die Funktion des Gelenks im Alltag zu verbessern, etwa beim Treppensteigen oder beim Aufstehen von einem Stuhl. Kraft und Beweglichkeit sollen zunehmen, die Schmerzen sollen nachlassen. Nach dem FPZ-Konzept gehört auch dazu, nicht zwingend notwendige Operationen zu vermeiden oder hinauszuschieben. Ihre Selbstständigkeit im Alltag soll erhalten bleiben oder wiederhergestellt werden.
Welche Angebote gibt es ergänzend im selben Haus?
Mit ärztlicher Verordnung behandelt die Physiotherapie im ersten Obergeschoss, beispielsweise mit Krankengymnastik am Gerät. Für das Training nach Abschluss des Programms steht im Erdgeschoss und Untergeschoss das Medizinische Training bereit, das Physiotherapeuten und Sportwissenschaftler betreuen.
Wie die Physiotherapie am Knie abläuft, beschreibt der Ratgeber Physiotherapie am Knie. Bei zusätzlichen Rückenschmerzen bietet AMILU am Holzweg auch die FPZ-Rückentherapie an.